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Sie sind selbst erkrankt oder Sie sorgen sich als Angehöriger um einen erkrankten Menschen? Dann ist es gut zu wissen, dass wir heute durch moderne medizinische Verfahren mehr als jeden 2. Menschen dauerhaft heilen können. Gut zu wissen, dass wir Sie auch dann nicht allein lassen, wenn dies nicht möglich ist.
Krebs, eine Diagnose, die Vergangenheit und Zukunft auf den Prüfstand stellt. Insofern ist mehr betroffen, als ein Organ oder Organsystem - der Körper, die Seele oder gar die Beziehungen, in denen wir leben.
Wir stellen uns auf Ihre Situation ein. Auf Sie zugeschnitten kombinieren wir konventionelle Chemo- oder Hormontherapie mit immuntherapeutischen und biologischen Ansätzen. „Individuelle Therapie“ bedeutet für uns: das für Sie medizinisch Richtige zu tun. Von Beginn an steht Ihre Lebensqualität für uns im Vordergrund. Dafür setzen wir hochwirksame Begleitmedikamente ein, beraten Sie hinsichtlich Ernährung, kümmern uns - falls nötig - rechtzeitig um Haarersatz und Schminkberatung. Wir arbeiten zusammen mit Psychoonkologen und Selbsthilfegruppen.
Über unser gynäkologisch - onkologisches Notfall-Telefon sind wir für Sie und Ihre behandelnden Ärzte jederzeit erreichbar. Bitte zögern Sie nicht, uns anzurufen!
„Klug ist niemand allein“ - Weil das so ist, verlassen wir uns niemals allein auf eigene 20 - jährige Erfahrung und geschulte Mitarbeiterinnen. Weil das so ist, gehört bei uns die "zweite Meinung" ebenso zum Standard wie wöchentlich stattfindende onkologische Konferenzen zur Überprüfung und Optimierung aller therapeutischen Maßnahmen. Auch deshalb ist unsere Praxis Kooperationspartner des Brustzentrums Flensburg und Mitglied des Tumorzentrums Flensburg.
Fortschrittliche Konzepte eröffnen neue Chancen.
Um neue Chancen zu nutzen, reicht hohe fachliche Spezialisierung nicht aus. Wir sind bereit, jederzeit über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen und Neues zu wagen.
Die Elektro-Tiefenhyperthermie (EHT) ist ein Verfahren bei dem durch modulierbare Kurzwellen (Frequenz 13,56 MHz) Wärme direkt auf das Tumorbefallene Gewebe oder Organ geleitet wird. Durch die besondere Struktur des bösartigen Gewebes wird die gesendete Kurzwellenenergie ausschließlich dort als Wärme aufgenommen. Es erfolgt eine Erwärmung der Tumorzellen auf 42° bis 44°.
Krebszellen werden so gezielt zerstört und in ihrer Ausbreitung gehemmt, während gesunde Zellen aufgrund ihrer weniger primitiven Struktur nicht geschädigt werden. Chemo- und Strahlentherapie werden so in der Wirkung verstärkt, ohne Zunahme der Nebenwirkungen. Das macht die Hyperthermie zu einer besonders schonenden, äußerst verträglichen und dennoch sehr effektiven Therapieform. Insbesondere bei Tumorausbreitungen die auf ein Organ oder einen kleinen Körperbereich beschränkt sind oder Metastasen, wird sie seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Seit Jahren schon ist die regionale Tiefenhyperthermie in Kombination mit der Strahlentherapie in den Niederlanden das Standardverfahren bei fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs. Nach neuester Studienlage konnte über 12 Jahre eine Verbesserung des Gesamtüberlebens von 85% (!) beobachtet werden.
Ähnlich gute Ergebnisse liegen vor bei der Behandlung von Sarkomen, Tumoren am Enddarm, bei regional metastasiertem Gebärmutter- oder Eierstockkrebs, bei Melanomen sowie bei Leberkrebs bzw. Lebermetastasen. In Einzelfällen konnten sogar vollständige Tumorrückbildungen erreicht werden. Diese Therapiemethode kann auch bei Brustkrebs-Metastasen, bei Tumoren im Rachen- und Halsbereich, Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom), Lungentumoren, Hirntumoren (Astrozytom oder Glioblastom), Magen-, Darm- und Blasenkrebs oder von Knochenmetastasen eingesetzt werden. Ein Behandlungszyklus umfasst 10 bis 15 Sitzungen. Diese sollten im Abstand von 2 bis 3 Tagen erfolgen.
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Aktuelle Studien zur Hyperthermie finden Sie unter:
Gebärmutterhalskrebs